MPU wegen Verhaltensauffälligkeiten bzw. Straftaten

Es kommt immer wieder mal vor, dass es Leute gibt, für die die gesetzlichen Bestimmungen nicht immer die Bedeutung haben, die der Gesetzgeber erwartet. Es werden immer wieder Grenzen überschritten und deshalb kann es aufgrund der Überschreitung der Grenzen auch zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Dann wird eine Medizinische Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet. Im Verhältnis der anderen Möglichkeiten zur Anordnung der MPU ist die MPU wegen Verhaltensauffälligkeiten mit 0,1% der geringste Grund.

Offensichtliche Störungen in der Einstellung zu gesetzlichen Regeln und im sozialen Umgang versteht der Gesetzgeber als Verhaltensauffälligkeiten. Hierzu zählen unter anderem:

  • erhöhtes Aggressionspotential (beispielsweise Schlägereien, lautstarke Auseinandersetzungen)
  • kriminelle Handlungen / Verhalten (beispielsweise Diebstahl, Raubüberfall, Betrug)
  • mehrfache Provokationen durch unangemessene Wortwahl und Gestik/Verhalten usw.

Meistens liegt es an der fehlenden Selbstkontrolle, dass es zu einem unangemessenes Verhalten im Straßenverkehr oder vielleicht sogar allgemein im Umgang mit Auseinandersetzungen das es zu Problemen kommt. Es ist noch nicht mal notwendig, dass man ein Fahrzeug gerade führt, das es zu einer Anordnung der MPU kommt.

Gründe für den Verlust der Fahrerlaubnis

Auffällige Verhalten, die zum Entzug der Fahrerlaubnis führen können, sind oftmals:

  • Dichtes Auffahren/Blenden
  • Beleidigungen anderer Verkehrsteilnehmer
  • Rücksichtslosigkeit
  • Fahrerflucht
  • Fahrlässige Körperverletzung

Wir unterstützen Sie mit unserer Erfahrung, dass Sie, egal aus welchem Grund es zu der Anordnung der MPU gekommen ist, erfolgreich die Prüfung bestehen können. Die bisherigen Zahlen sprechen für sich.